Über Diskurs

DISKURS’I3 – FESTIVAL FOR YOUNG PERFORMING ARTS

Auf der Suche nach Neuem und Unbekanntem, nach Aktuellem und Innovativem, Verstörendem und Überraschendem, Unbequemen und Ungewohntem, Anregendem und Anstoßendem

Vom 9. bis zum 13. Oktober findet in Gießen zum 29. Mal das Diskursfestival  statt.  Mit dem Ziel eine Plattform für den Austausch und die Förderung junger internationaler KünstlerInnen zu bilden, kuratieren und organisieren Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft der Justus-Liebig Universität das Festival DISKURS’I3.

Über Gießen verteilt zeigt DISKURS’I3 ein interdisziplinäres Programm aus Performance, Choreografie, Dokumentartheater, Installation, Video, Sound, Lecture, Tisch- und Kritikgesprächen und stellt so experimentelle und innovative Konzepte in den aktuellen Diskurs über performative Künste und deren Strukturen.

DISKURS’I3 freut sich auf Feministisches und Fatalistisches, Dokumentarisches und Virtuelles, Intimes und Dankbares, Zukünftiges und Vergangenes, Gefundenes, Geliehenes und Geklautes

 

ZUM DISKURSFESTIVAL

Das erste Diskursfestival fand 1984 statt und seither wird das Festival (fast) alljährlich von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft organisiert und ausgerichtet. Das Diskursfestival ist dennoch nicht zu einer starren Institution geworden, sondern kann seine Form jedes Jahr aufs Neue wandeln. Dies zeigten besonders die Jahre 2006, 2010 und 2011, in denen das Festival mal als wissenschaftliches Symposium, mal als temporärer Theaterbau, mal als ganzjährige kulturelle Zwischennutzung ausgetragen wurde. Diese „Exkurse“ verdeutlichen, dass Formate und Strukturen des Festivals von den jährlich ändernden Organisationsteams immer wieder neu ausgehandelt werden. „Diskurs“ ist nicht selbstverständlich, denn ob und wie es stattfinden soll, steht nirgendwo geschrieben.

 

ZUM INSTITUT FÜR ANGEWANDTE

THEATERWISSENSCHAFT

Getragen durch den gemeinnützigen Verein „kunstrasen giessen e.V.“ ist das Diskursfestival organisatorisch unabhängig, ist aber dennoch stark an das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gebunden.

Das Institut wurde 1982 gegründet und beherbergt heute drei Studiengänge: MA und BA Angewandte Theaterwissenschaft, sowie den MA Choreographie und Performance. Das Studium am Institut für ATW ist der Versuch, performative Künste nie abschließend zu definieren, sondern stets in Frage zu stellen. Durch die gleiche Gewichtung von Theorie und künstlerischer Praxis und durch den Einbezug von Gastprofessuren werden Perspektiven verschoben und neue eröffnet. Die Ausbildung zielt nicht auf eine Spezialisierung der Studierenden, sondern auf ein offenes, aber kritisches „Dilettantentum“ (Spiegel 2013). Ein Konzept, das immer wieder maßgebliche Impulse setzt – auf das, was Theater ist und sein kann.

http://www.inst.uni-giessen.de/theater/

http://www.inst.uni-giessen.de/theater/de/diskurs